Kreiskulturhaus Murchin, später HyperDome
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Mehr Informationen dazu finden Sie auf folgender Webseite: https://www.instagram.com/kreiskulturhaus/
Ursprüngliche Nutzung
Öffentliche Gebäude - Bildungseinrichtung
Öffentliche Gebäude - Sonstige
Nutzungsmöglichkeiten
Bildungseinrichtungen
Gaststätte
Gewerbe
Kultur- und Kreativwirtschaft
Designer:innen, Maler:innen und Galerist:innen, Filmemacher:innen, Werber:innen, Radio- und Fernsehproduzent:innen, Grafiker:innen, Software- und Spieleentwickler:innen, Artist:innen, Tänzer:innen und Choreograf:innen, Architekt:innen, Kunsthandwerker:innen, Musiker:innen und Komponist:innen, Redakteur:innen, Schriftsteller:innen, Verleger:innen und Buchhändler:innen…
Soziale Einrichtungen
Sport- und Freizeiteinrichtungen
Touristische Nutzung/Übernachtung
Wohnnutzung
Herausforderungen
Sicherung
Zustand
sehr baufällig, keine Notsicherungsmaßnahmen
Informationen
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Kontakt aufnehmen- Gebäudezustand
- Baulicher Zustand/Bauschäden
-
sanierungsbedürftig
- Kategorie
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Sanierungskonzept
- Objekt-Nr.
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666
- Ort
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Dorfstraße 43, 17390 Murchin auf Karte anzeigen
- Beschreibung
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Der MTS-Kulturpalast wurde in den 1950er Jahren im neoklassizistischen Stil erbaut und diente ab den 1960ern als Kreiskulturhaus für die Region um Anklam. Das Gebäude galt als Prototyp für vergleichbare Bauten im heutigen Mecklenburg-Vorpommern.
- Baujahr
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1946 - 1990
- Nutzung
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Derzeitige Nutzung
Nach einem Verkauf im Jahr 2019 wechselten im Jahr 2024 erneut die Besitzer des Kreiskulturhauses. Ihr vorrangiges Ziel ist die Nutzung des Objektes als Wohnraum, doch es gibt auch weiterführende Pläne und Ideen, das ehemalige Kreiskulturhaus wieder zu einem Ort der Kultur zu schaffen. Für weitere Unterstützung oder Infos: https://www.instagram.com/kreiskulturhaus/
Ursprüngliche Nutzung
Im Rahmen des Projekts „Kultur aufs Land“ förderte die DDR in den 1950er Jahren den Bau von Kulturstätten in zentralen Orten, um Bildung, Unterhaltung und Gemeinschaft zu stärken. Das Kulturhaus in Murchin diente als Modell für ähnliche Bauten in Mecklenburg-Vorpommern. Es wurde aufgrund der Erfolge der örtlichen Maschinen-Traktoren-Station (MTS) errichtet. Zwischen 1952 und 1954 entstand das Gebäude unter der Leitung von Gräning und Goltzow und wurde am 1. Mai 1954 als größter MTS-Kulturpalast "Mátyás Rákosier" eröffnet. Der zweigeschossige Putzbau im Stil des sozialistischen Klassizismus hat einen T-förmigen Grundriss. Architektonisch lehnt sich das Gebäude an das Festspielhaus Hellerau an. An der linken Fassadenseite befindet sich ein Relief „Die Arbeit der Landwirtschaft in den vier Jahreszeiten“ von Walter Bullert, das verschiedene landwirtschaftliche Tätigkeiten darstellt. Im Inneren gibt es Wand- und Deckenfresken von Herbert Wegehaupt, Oskar Manigk und Manfred Kandt, die die deutsch-ungarische Freundschaft thematisierten. Ab 1964 wurde es als Kreiskulturhaus genutzt, nach der Wende zur Großraumdiskothek „HyperDome“ umfunktioniert. Seit 2002 steht das Gebäude leer.
- Fläche
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Grundstücksfläche
18000 m²
Nutzfläche
2000 m²
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Ort
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