Vorwerk Nickern

place

Nutzungsmöglichkeiten

Büro

Gesundheitswesen

Gewerbe

Kultur- und Kreativwirtschaft

Designer:innen, Maler:innen und Galerist:innen, Filmemacher:innen, Werber:innen, Radio- und Fernsehproduzent:innen, Grafiker:innen, Software- und Spieleentwickler:innen, Artist:innen, Tänzer:innen und Choreograf:innen, Architekt:innen, Kunsthandwerker:innen, Musiker:innen und Komponist:innen, Redakteur:innen, Schriftsteller:innen, Verleger:innen und Buchhändler:innen…

Soziale Einrichtungen

Touristische Nutzung/Übernachtung

Wohnnutzung

Ursprüngliche Nutzung

Wohnen & Geschäft - Gewerbe

Wohnen & Geschäft - Hofanlage

Wohnen & Geschäft - Wohnhaus

Herausforderungen

Ökonomie

Ort

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Es bestanden starke Schäden an allen tragenden Strukturen wie Außenwänden, Dächern und Decken. Außenwände wurden mit Trasszement verpresst und mit Spannseilen gegeneinader verspannt. Das Holzfachwerk wurde komplett entfernt, saniert und wieder eingebaut. Gefache wurden mit Lehm geschlossen. Alle Dachstühle durchrepariert, beschädigte Teile ersetzt. Fachwerk-Innenwände konnten zum großen Teil erhalten bleiben. Deckenbalken wurden repariert, Füllungen, Schalungen und Böeden wurden ersetzt. In allen Bereichen wurden Original-Elemente wiederverwendet. Fehlende Teile wurden ersetzt.

Alle Gebäude wurde so weit möglich auf Niedrigenergiestandard gebracht. Dabei wurden bevorzugt natürliche und diffusionsoffene Baustoffe verwendet.

Der Standort des Vorwerks ist für eine zeitgemäße gewerbliche Nutzung nicht mehr optimal. Es fehlen Parkplätze, der Lage ist kompliziert zu erreichen, es gibt keine Laufkundschaft. Durch die veränderten Nutzungsgewohnheiten nach der Corona-Krise bei der Büronutzung mussten bauliche Strukturen angepasst werden.

Informationen

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Gebäudezustand

Baulicher Zustand/Bauschäden

bezugsfähig

Kategorie

Herausragendes Konzept

Objekt-Nr.

468

Ort

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Beschreibung

vor 1720 errichtetes Vorwerk von Nickern. Dreiseithof in offener Bauweise.

Baujahr

1720

Nutzung

Derzeitige Nutzung

Gemischte Nutzung. Wohnen und Büroräume.

Ursprüngliche Nutzung

Das Vorwerk in Nickern ist neben dem Schloss Nickern ab 1299 urkundlich erwähnt. Unterlagen zum Bau und zum Grundstück finden sich nicht. Bei der Sanierung wurden im Haptgebäude Holzproben genommen, die auf ein Fälldatum 1718/19 schließen lassen. Im Zuge der Bodenrechtsreform 1945 wurde das Vorwerk enteignet und damit von Eigentum am Schloss getrennt. Ab diesem Zeitpunkt sind auch Bauunterlagen vorhanden. Das Vorwerk (oder auch Beigut) wurde ab dem 17. Jhd. immer wieder in heimatkundlichen Schriften erwähnt, ohne dass es einen konkrten Bezug zum Grundstück gibt. Der Volksmund in Nickern bezeichnet aber das Grundstück als "Vorwerk". Auf dem Grundstück befinden sich derzeit noch 3 Gebäude, von 2 weiteren sind noch Grundmauern und Keller vorhanden. Vor allem die Ausführung der Keller, teilweise in zwei Ebenen, deuten auf eine mittelalterliche Anlage hin. Im Haupthaus wurden Teile eines mittelalterlichen Gebäudes wiederverwendet. Das Vorwerk erlebte nach 1945 und teilweisen Kriegsschäden einen schrittweisen Verfall, der um 2005 seinen Tiefpunkt erreichte. Die Gebäude waren abbruchreif. Ab 2006 wurden die Gebäude schrittweise saniert. Dabei wurde größter Wert auf eine ablesbare Geschichte, autentische Baumaterialien und ursprüngliche Wirkung der Architektur gelegt. Einbauten der 20. Jhd. wurden zum großen Teil zurückgebaut. Um den Gebäude eine Nutzungsperspektive zu geben, wurden neueste Bautechnische Standards integriert, insbesondere im Bereich der Wärmedämmung.

Fläche

Grundstücksfläche

1400 m²

Nutzfläche

1000 m²

Anzahl Gebäude

3

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4 Bilder

Ort

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